Hodenkrebs - Hodentumor

  • Betroffen vor allem jüngere Männer (20. - 40. Lebensjahr und 60. - 70. Lebensjahr).
  • Entstehen fast ausschliesslich aus dem Keimgewebe des Hodens.
  • Lassen sich meist als "holzharte" Veränderungen am Hoden tasten.
  • Unbehandelt bilden sich Ableger in Lymphknoten und Organe.
 
Diagnostik
  • Tumormarker im Blut
  • Hodenultraschall
  • Bei unklaren Befunden muss eine Freilegung des betroffenen Hodens erfolgen. Es kann dann während der Operation eine Gewebsprobe entnommen werden zur Entscheidung, ob es sich um eine bösartige Veränderung handelt.
Therapie
  • In einem ersten Schritt wird der befallene Hoden komplett chirurgisch entfernt.
  • Je nach Tumorart und -stadium ist nachfolgend noch eine Chemotherapie oder eine Bestrahlung nötig.
Prognose
  • Eine Heilung ist heute durch eine adäquate Behandlung bei den meisten Hodentumoren mit hoher Wahrscheinlichkeit zu erreichen.
  • Regelmässige Nachkontrollen sind zwingend notwendig.


Zwei Mitteilungen zum Thema Hodenkrebs - Diagnose und Zeugungsfähigkeit nach der Behandlung

Die folgenden zwei Artikel beschreiben, was für eine gesicherte Diagnose bei Verdacht auf Hodenkrebs wichtig ist und welche möglichen Folgen bei einer Behandlung zu berücksichtigen sind.

Die Artikel sind unter den folgenden Links abrufbar:

Artikel 1: Erst die Gewebeuntersuchung liefert eine gesicherte Diagnose 
Dr. med. Nico Grossmann, Assistenzarzt, Klinik für Urologie, Universitätsspital Zürich

Artikel 2: Lustvoller Sex auch mit einem Hoden
Dr. med. Christian Fankhauser, Assistenzarzt, Klinik für Urologie, Universitätsspital Zürich 


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